Arbeiten rund um die Uhr - ohne ein regelmäßiges Gehalt oder Kranken- und Rentenversicherung: Aus wirtschaftlicher Not lassen sich so leider tausende von Osteuropäerinnen in deutschen Haushalten als Pflegekraft ausbeuten. Das bisher auf Baden-Württemberg beschränkte Diakonie-Projekt “FairCare“ setzt sich für legale und faire Beschäftigung dieser Frauen ein und hat zum Beispiel Maria Kobiela aus Polen in gute und gerechte Arbeit vermittelt.

Am 29. November 2012 hat eine Jury aus Wissenschaftlern und Praktikern dem Schulprojekt JUSTAment des Vereins für Internationale Jugendarbeit in Frankfurt den Deutschen Alterspreis 2012 der Robert Bosch Stiftung in der Kategorie "Ideen im Alter" verliehen. Mit dem Preis werden besondere Leistungen von Älteren und Ideen, die dieses Engagement ermöglichen, ausgezeichnet. Damit will die Robert Bosch Stiftung Initiativen würdigen, die zu einem aktiven Leben im Alter beitragen. Hinter den Projekten stehen junge und alte Menschen, die mit kreativen Ideen zeigen, wie Ältere ihre Zeit für sich und andere einsetzen.

Sie suchen das Glück in Deutschland und werden so leicht Opfer von Arbeitsausbeutung oder Zwangsprostitution. Um Menschenhandel vorzubeugen, gibt es das Projekt "OPEN for young women" vom Verein für Internationale Jugendarbeit (vij), ein Fachverband der Diakonie. Wie wichtig die Präventionsarbeit von "OPEN" ist, zeigt die Geschichte von zwei jungen Frauen aus Rumänien.

Die Zahl der Opfer von Menschenhandel in der EU steigt. Dies geht aus einem aktuellen Daten-Report der EU hervor. Rumänien ist eines der Hauptherkunftsländer. In der Grenzstadt Oradea hat der Verein für Internationale Jugendarbeit, ein Fachverband der Diakonie, das Projekt "OPEN for young women" ins Leben gerufen. "OPEN" berät junge Frauen, um sexuelle Ausbeutung, Zwangsarbeit und andere Formen des Menschenhandels zu verhindern. Mehr dazu im Interview mit Ottilia Vura, Beraterin bei "OPEN" in Rumänien.